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Bericht von Thomas

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Mein Name ist Thomas Müller und ich möchte kurz erzählen, wie ich zu Gott gefunden habe. Wenn mir vor fünf Jahren jemand gesagt hätte, dass ich heute getauft werde, dann hätte ich ihn oder sie wohl ausgelacht.

Überzeugt, dass Gott nicht existiert

Zu dieser Zeit hat mich der Glaube nicht interessiert und ich war der festen Überzeugung, dass Gott nicht existiert. Diese Meinung wurde während meines Studiums nach all den Vorlesungen über Physik, Chemie und die anderen naturwissenschaftliche Fächer noch verstärkt. Es gab schließlich für alles eine logische, wissenschaftliche Erklärung – da war nichts übernatürliches, das nicht durch eine Formel erklärt werden konnte. Die wenigen Ausnahmen wollte ich nicht berücksichtigen. Manchmal war ich dann doch über die Einfachheit mancher Zusammenhänge in der Natur verwundert – Gott als Erklärung wollte ich aber nicht gelten lassen.

Ein "fast" christliches Leben

Ich führte zwar damals kein “wildes” Leben – kein übermäßiger Alkoholkonsum, keine Drogen, keinerlei Kriminalität – prinzipiell führte ich fast ein christliches Leben – aber eben nur fast, denn das wichtigste fehlte: der Glaube an Gott und die Beziehung zu ihm.


Mira erzählte mir von Gott

Und doch wollte Gott mein Leben verändern und so schickte Er mir Mira über den Weg. Ich wusste vorerst nicht, dass sie gläubig ist, aber sie erzählte mir immer wieder von Gott, von ihrem Glauben und dass sie in allen Dingen Gott um Rat und Hilfe bittet. Ich war erst einmal sehr erstaunt – aber nicht ablehnend. Mit der Zeit wurde ich immer neugieriger und wir besuchten gemeinsam den Gottesdienst einer freikirchlichen Gemeinde. Wieder war ich sehr positiv überrascht, weil der Pastor in seiner Predigt eine Stelle aus der Bibel erklärte und wie man diese in seinem eigenen Leben anwenden kann. Das war mir neu und ich begann nachzudenken…

Kraft aus der Beziehung zum Herrn

Im Winter lernte ich die Eltern meiner Freundin kennen und konnte sehen, wie sie mit Gott leben, viel Kraft aus ihrer Beziehung zum Herrn bekommen und dass sie dabei aber ganz normale Leute waren. Das war mir völlig neu. Ich dachte immer, dass Christen ja ganz anders sind und keine Ahnung von der Welt haben. So fing der Herr an mit meinen Vorurteilen voll und ganz aufzuräumen.

Bereit, Jesus mein Leben anzuvertrauen

Wir besuchten die FCG Graz und waren ganz begeistert von der freundlichen Aufnahme und fühlten uns von der ersten Sekunde an willkommen. Bei einem Besuch stellte Otto Just, ein Ältester der Gemeinde, am Schluss des Gottesdienstes die Frage, wer sich von der Predigt angesprochen fühle und wer bereit sei, sein Leben ganz Jesus zu übergeben. Fast wie von ganz allein hob sich plötzlich mein rechter Arm in die Höhe. Ich bin sicher, dass Gott mir dabei geholfen hat.

Zum Abschluss kann ich sagen, dass ich seit dieser Entscheidung sehr glücklich bin, Gott in meinem Leben zu haben und ich weiß, dass mir etwas ganz entscheidendes gefehlt hat und meine Suche das beste Ende gefunden hat, das man sich vorstellen kann: ein Leben mit Jesus!